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Dienstag, den 15. Mai 2012 um 16:00 Uhr |
Deponiepläne im Visier
12.05.2012 /
Autor: Ralf Kubbernuß
Dinslaken.
Für die Planung des dritten Bauabschnittes der Deponie Wehofen haben sich möglicherweise neue Entwicklungen ergeben. Per Erlass vom 7. Mai 2012 hat das Umweltministerium des Landes NRW die nachgeordneten Behörden gebeten, keine Entscheidung über die Zulassung von sogenannten DK-1-Deponien mehr zu treffen, bevor das Land geprüft hat, ob eine auf das gesamte Land NRW bezogene Bedarfsanalyse durchzuführen ist. In diesem Falle müsste erst geprüft werden, ob es woanders in NRW Deponie-Kapazitäten gibt, bevor der dritte Bauabschnittes in Wehofen genehmigt wird.
Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) hatte wiederholt auf die Notwendigkeit hingewiesen, eine solche Bedarfsanalyse über Kreisgrenzen hinweg durchzuführen und ein Kataster für ganz Nordrhein-Westfalen über die Deponieflächen und Ablagerungen anzulegen. „In dieses Kataster müssen die kommunalen Deponien und die privaten (Industrie-)deponien aufgenommen sein, damit die Kommunen nicht vorgeblich selbstlos ihre Deponien erweitern, einen Allgemeinwohl-Bedarf propagieren und dann ihren Deponie-Raum an Abfallentsorger verkaufen“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der Dinslakener Bürgerinitiative gegen Giftmüll (Bigg) und des BUND. Wann mit der Entscheidung zu dieser landesweiten Bedarfsanalyse zu rechnen ist, ist nicht bekannt.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Mai 2012 um 16:22 Uhr |
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Neuer NRW-Erlass zu Deponien ermutigt Gegner |
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Dienstag, den 15. Mai 2012 um 15:55 Uhr |
Neuer NRW-Erlass zu Deponien ermutigt Gegner
12.05.2012 /
Dinslaken.
Das NRW-Umweltministerium hat untergeordnete Behörden wie die Bezirksregierungen in einem Erlass vom 7. Mai dazu aufgefordert, vorerst keine Deponien der Klasse 1 mehr zu genehmigen. Zuerst soll geklärt werden, ob es Sinn macht, vor einer Genehmigung eine landesweite Bedarfsanalyse zu erstellen, die zeigt, ob für den zu lagernden Stoff andere Deponie-Kapazitäten zur Verfügung stehen. Der Erlass ermutigt die Gegner der Deponie-Erweiterung an der Grenze von Dinslaken und Duisburg. Hier will Thyssen-Krupp Reststoffe aus der Stahlproduktion in einem dritten Bauabschnitt der Deponie Wehofen lagern. Während die Deponie -Gegner aus der Bürgerinitiative Bigg und dem BUND aufgrund des Erlasses hoffen, sieht Thyssen-Krupp das Vorhaben nicht tangiert, da es sich dabei lediglich um die Erweiterung einer Deponie handele. Der Erlass aus dem NRW-Umweltministerium bezieht sich aber auf neue Vorhaben. kub
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Mai 2012 um 16:24 Uhr |
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Mir fehlt auch die Gegenseite |
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Donnerstag, den 22. März 2012 um 12:18 Uhr |
„Mir fehlt auch die Gegenseite“
22.03.2012 /
Autor: Maren Wenzel
Dinslaken.
„Mir fehlt auch die Gegenseite“, kommentierte Moderator Ronny Schneider beim zweiten Treffen des Runden Tisches zur Erweiterung der Halde Wehofen. Dabei hatte eine Zuhörerin in der Pause kritisiert, dass die Darstellungen der Gutachten von Thyssen-Krupp Steel einseitig wären, da Gutachter wie von einem Naturschutzverband am Runden Tisch fehlten.
Nach wie vor nehmen die Bürgerinitiative BIGG, CDU, UBV und die Naturschutzverbände nicht an dem moderierten Verfahren teil. Und die Linke verließ am Montag vorzeitig die Veranstaltung. Man bedauere, dass die Dominanz von Thyssen-Krupp am Runden Tisch nicht durch die betroffenen Interessengruppen ausgeglichen würde, damit ein objektiveres Bild entstehen könne, so die Linke in einer Pressemitteilung.
„Dass die BIGG nach wie vor die Teilnahme ablehnt, ist keine Kultur“, kommentierte Moderator Ronny Schneider gegenüber der NRZ. Auf Rückfragen vom Pfarrer in Rente äußerte die Bürgerinitiative, dass die „Dinge, die vereinbart würden“ keine Verbindlichkeit hätten. Deshalb will man erst zum Planfeststellungsverfahren aktiv werden. Dennoch soll die BIGG auch zu den nächsten Runden geladen werden.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 26. März 2012 um 18:00 Uhr |
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Zum Abschluss ging es um das Material |
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Mittwoch, den 09. Mai 2012 um 00:00 Uhr |
Zum Abschluss ging es um das Material
09.05.2012 /
Autor: Birgit Gargitter
Dinslaken.
Kein Asbest, keine kritischen Abfallprodukte, weder radioaktiv verseucht noch sonst wie mit Lasten versehen, dafür anschließend ein Kleinod für eine einzigartige Flora und Fauna. - Das versprach Montagabend Prof. Dr. Gunnar Still von Thyssen-Krupp beim vierten und letzten Runden Tisch Deponie-Erweiterung Wehofen im Ev. Gemeindehaus. Und wieder einmal konnte Moderator Ronny Schneider lediglich 25 Gäste begrüßen, darunter Mitarbeiter von Thyssen, der Stadtverwaltung und Politiker.
Prof. Still informierte zum Abschluss über die im Plan eingesetzten Materialien beim dritten Bauabschnitt der Halde. 78,9 Prozent Schlacke, 0,6 Prozent Schlämme, 8,3 Prozentfeuerfestes Auskleidungsmaterial, 9,4 Prozent Beton, Ziegel und Keramik, 2,8 Prozent sonstiger Müll wie Filterkies, Glasabfälle und ähnliches sollen auf der Deponie-Erweiterung gelagert werden. Asbestverseuchtes Material sei nicht darunter, versprach Still. wohl aber im ersten und zweiten Bauabschnitt seien auch diese Materialien auf die Halde gelangt. Vollkommen gesetzeskonform und in einer Verpackung, so das es nicht an die Umwelt gelangen könne, gestand Still.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Mai 2012 um 16:23 Uhr |
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Thyssen verspricht Wasserschutz |
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Mittwoch, den 21. März 2012 um 09:49 Uhr |
Thyssen verspricht Wasserschutz
VON FLORIAN LANGHOFF - zuletzt aktualisiert: 21.03.2012
Dinslaken (RP). Mit einer Abdichtung der Haldenkörper in Wehofen will ThyssenKrupp Steel sicherstellen, dass keine Feuchtigkeit aus der Halde ins Grundwasser fließt. Ein Drainagesystem soll bis zur Abdichtung das Sickerwasser umleiten.
Prof. Dr. Gunnar Still, Leiter des Umweltschutzes der ThyssenKrupp Steel Europe AG, gab sich beim zweiten Runden Tisch zur Halde in Wehofen alle Mühe zu erklären, dass durch die Halde in Wehofen in Zukunft das Grundwasser nicht belastet wird. 70 Prozent des Regenwassers, dass auf die Halde fällt, würde natürlich verdunsten. Die übrigen 30 Prozent sickerten durch das Material, dass ThyssenKrupp Steel auf dem Gelände lagert. Dadurch würden einige Stoffe ausgespült. "Das Grundwasser wird an beiden Seiten der Deponie kontrolliert, so dass wir dessen Qualität prüfen können", erklärte Prof. Still. Gerade im ersten Bauabschnitt der Halde, der nach unten hin nicht versiegelt ist, könnten so Schadstoffe ins Grundwasser gelangen. Auch dagegen will die Firma im Zuge des geplanten dritten Bauabschnitts etwas unternehmen. "Man könnte sagen, dass die Deponie später komplett abgedichtet wird", sagte Still.
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21. März 2012 um 09:54 Uhr |
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